Blog

Allgemein

Betreuungsgutscheine für Eltern 2026

Betreuungsgutscheine ab 1. August 2026

Die familienergänzende Kinderbetreuung in Fehraltorf wird neu finanziert. Künftig werden alle in Fehraltorf wohnhaften Familien gleichbehandelt. Eltern dürfen dann frei entscheiden, in welcher Kita ihre Kinder betreut werden, und erhalten dafür neu Betreuungsgutscheine. Der subventionierte Betreuungsgutschein richtet sich also nicht nach der Kita, in welcher Sie Ihr Kind betreuen lassen sondern ausschliesslich nach Ihrem Einkommen.

Zur Orientierung steht Ihnen  der bisherige Beitragsrechner der Gemeinde Fehraltorf zur Verfügung, um sich einen groben Überblick über die voraussichtlichen monatlichen Betreuungskosten zu verschaffen.

Ab 1. August 2026 gilt neu:
– Massgebendes steuerbares Einkommen bis CHF 150’000.00
– zuzüglich 10% steuerbaren Vermögens nach Abzug Freigrenze von CHF 80’000.00

Eltern mit einem steuerbaren Einkommen von über CHF 150’000.00 sind nicht subventionsberechtigt. Eltern, welche alleine oder gemeinsam ein steuerbares Einkommen bis CHF 150’000.00 erwirtschaften erhalten Betreuungsgutscheine. Den Antrag die Betreuungsgutscheine zu erhalten können Sie ab 1. Mai 2026 stellen.

Welche Zahlen sind für das steuerbare Einkommen massgebend? Nehmen Sie dafür Ihre Steuererklärung:
Steuerbares Einkommen; Seite 3 / Position 27
+ 10% des steuerbaren Vermögens; Seite 4 / Position 37

 

 

 

 

Allgemein

Fasnacht, Schminken und Maskieren

Zwischen dem 16. und 20. Februar 2026 feiern wir in der MAJMUNSCHE die Fasnacht. Dieser Brauch wird von Südamerika bis Europa auch unter dem Namen Karneval oder Fasching zelebriert. Die Kinder dürfen kostümiert kommen, Konfetti werfen und Instrumente wie Trommeln, Rätschen zum Lärmen mitbringen. Sie lernen in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen und ihre Schüchternheit zu überwinden. Wir bieten kreative Angebote im Bereich Musik, Basteln und Verkleiden.

Fasnacht, Schminken und Maskieren, Trommeln und Marschieren alle wissen Fasnacht das macht Spass!

Allgemein

Loslassen lernen

Wie Sie mit Ihrer Erziehung die Entwicklung Ihres Kindes prägen

Das Verhalten von Eltern hat einen grossen Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle, doch vorrangig ist die Art, wie Eltern mit ihrem Kind umgehen und ihre Beziehung zum Kind gestalten.
Erziehung umfasst alles, was Eltern tun – aber auch das, was sie unterlassen. Erziehungsverhalten kann Kinder stärken, sie kann ihre Entwicklung aber auch ausbremsen.

Das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt und stützt sich auf eine stabilen Eltern-Kind-Beziehung, berücksichtigt Bedürfnisse und fördert es dabei, seine Fähigkeiten zu entfalten.

Überbehütetes Erziehungsverhalten

Ein überbehütetes Erziehungsverhalten, umgangssprachlich als Helikoptereltern bezeichnet, beschreibt ein überfürsorgliches Verhalten von Mutter, Vater oder gar beiden Elternteilen. Sie überwachen ihr Kind nahezu ununterbrochen und greifen häufig ein.  Dieses stark kontrollierende Verhalten ist dem Alter und dem Entwicklungsstand des Kindes oft nicht mehr angemessen und kann sich deshalb ungünstig auf seine Entwicklung auswirken. Die Gründe für ein überbehütendes Verhalten liegen in den persönlichen Erfahrungen, sozialen Kontexten der Familie, Umweltfaktoren, dem Charakter des Kindes. Gesundheitliche Herausforderungen können ein solches Erziehungsverhalten verstärken. Entwicklungsstörend sind:

  • übermässige Nähe – Eltern sind ständig in Griffnähe ihres Kindes und involvieren sich immer. Dadurch hat das Kind wenig Raum, eigene Erfahrungen zu machen.
  • Autonomie unterdrücken, Abhängigkeit schaffen – Den Eltern fällt es schwer, ihrem Kind eigenständiges Handeln zuzutrauen. Indem sie ihm Aufgaben abnehmen z.B. Alltagshandlungen, Entscheidungen wird die Selbständigkeit des Kindes eingeschränkt.
  • Angst um Sicherheit: Die Eltern Sorgen sich übermässig und kontrollieren die Tätigkeiten oder die Umgebung des Kindes übertrieben. Dem Kind fehlt die Gelegenheit Risiken selber zu erkennen.
  • Fehlende Strukturen & Grenzen: Eltern ordnen alles den Wünschen des Kindes unter z.B. wann es schlafengehen will. Dabei verlieren sie ihre eigenen Bedürfnisse und auch das Leben als Paar – aus den Augen.
  • Schuldzuweisungen: Helikoptereltern neigen dazu, Anderen für Misserfolge ihres Kindes die Schuld zuzuschieben.

Es ist unmöglich, jederzeit alles perfekt so zu gestalten, dass sich ein Kind optimal entwickelt. Solange förderliche Elemente überwiegen, können einschränkende Erziehungsverhaltensweisen kompensiert werden.
Nicht immer, wenn man seinem Kind Aufgaben abnimmt – wie beim Anziehen der Finken zu helfen oder es im Buggy zur Kita schiebt obschon es schon laufen kann – ist das überfürsorglich. Oft ist es nur Zeitmangel oder gemeinsame Gewohnheitsrituale. Wichtig ist, dass Kinder trotzdem genügend Gelegenheit bekommen ihre Fähigkeiten eigenständig zu trainieren.

Alle Kinder haben in der MAJMUNSCHE viele Chancen: Dort können sie Erfahrungen im Beisein der Kita-Betreuerinnen sammeln, neue soziale Kontakte knüpfen, Freundschaften zu Gleichaltrigen schliessen und eigene Lösungen finden. Eltern bekommen dadurch Vertrauen in die Fortschritte ihres Kindes, geben ihm zu Hause Freiräume für Selbständigkeit und alterspassende Verantwortungsübernahme, ohne dass die elterliche Fürsorge verloren geht.

Die MAJMUNSCHE steht Ihnen beratend und helfend zur Seite, damit Ihr Kind sich nach seinen Potenzialen entwickeln kann.